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Unterstützende Seminare

Neben den Wasserseminaren werden auch Kenntnisse in Anatomie, Spiraldynamik, Bewegungsbewusstsein, Körperarbeit, Kommunikation & Gesprächsführung sowie Prozessarbeit & Prozessbegleitung verlangt.

Bereits absolvierte Kurse/Seminare/ Ausbildungen, die diese Bereiche abdecken, werden nach Rücksprache anerkannt.
Alle Seminare können aber auch über das IAKA besucht werden.
Hier ein Überblick der Landseminare:

Anatomie

Ein anatomisches und physiologisches Grundverständnis des menschlichen Körpers ist Voraussetzung für die Aquatische Körperarbeit. Anerkannt werden ein nachweislich besuchter Anatomiekurs und zusätzliches Selbststudium (siehe Literaturliste).
Erwünscht sind mind. 60 UE Anatomie (mit den Schwerpunkten Bewegungsapparat und Atmung), Physiologie, Indikationen und Kontraindikationen sowie Pathologie. Es empfiehlt sich, den Anatomiekurs bereits vor WATSU I zu beginnen.

Spiraldynamik®

Spiraldynamik® ist ein anatomisch begründetes Bewegungs- und Therapiekonzept und vermittelt einen spannenden Weg, Bewegung zu analysieren, zu lernen und in neuer Qualität zu entdecken.

Die Spirale als geniales Prinzip, ist sie doch zugleich stabil und flexibel, findet sich überall in der Natur wieder. Als dynamisches Funktionsprinzip findet man sie auch in der Grundform koordinierter Bewegung, z.B. in der stabilen, spiralig verschraubten Beinachse, beim Gehen oder in der alternierenden dreidimensionalen Verschraubung des Rumpfes.

Die spiraldynamischen Prinzipien werden in den Sequenzen unserer Aquatischen Körperarbeit angewendet. Zudem verbessern sie die eigene Haltung als Behandelnde und schärfen unsere Bewegungsintelligenz.

Körperarbeit

In der "Körperarbeit" geht es um Berührungsbewusstsein, dem Erlernen verschiedener Arten des Berührens (z.B. neutral), weiterhin der Schulung der Wahrnehmung von verschiedenen Körperenergien und Methoden, diese zu lösen und wieder ins Fließen zu bringen.
Hier unterstützen: Massagen, Shiatsu, Reflexzonentherapie, Cranio-Sakraltherapie, Tantsu u.a.

Shiatsu

Für den Erfinder von WATSU, Harold Dull, waren die Prinzipien und Techniken des Zen Shiatsu der Ausgangspunkt für die Entwicklung seiner Form der Aquatischen Körperarbeit. Shiatsu ist in der fernöstlichen Heil- und Lebenskunde verwurzelt und kombiniert energetische Körperarbeit und manuelle Behandlungsmethoden.

Ein Grundwissen in Shiatsu vermittelt wichtige Aspekte für die Körperarbeit im Wasser und das Wissen um die Meridiane und Akupressurpunkte, die wir anwenden. Shiatsu schult zudem unser Bewusstsein für die Kunst der Berührung und unsere Achtsamkeit. Die Beschäftigung mit Mobilisationen und Dehnungen im Shiatsu ist eine Bereicherung für die Körperarbeit im Wasser. Wertvoll ist auch der Einblick in die Grundlagen der traditionellen chinesischen Medizin und deren Blick auf die innere und äußere Haltung des Behandelnden.
Shiatsu Kenntnisse vertiefen das Verständnis für die Bewegungssequenzen im WATSU und sind eine Bereicherung für alle anderen Methoden der Aquatischen Körperarbeit.

Bewegungsbewusstsein

Körperarbeit im Wasser erfordert praktische Erfahrungen und theoretisches Wissen über Bewegungsabläufe des menschlichen Körpers, die Selbstwahrnehmung, den optimalen Einsatz des eigenen Körpers, den Umgang mit Hebeln, das Eliminieren von Kraft zu Gunsten von Schwung und Gleichgewicht sowie die Übersetzung in das Wasserelement.
Hier unterstützen: Tanz, Feldenkrais, Tai Chi, Chi Gong, Aikido und KarateDo u.a.

Kommunikation & Gesprächsführung

Kommunikation in Einzel- und Gruppensituationen erfordert ein Grundverständnis über Kommunikationsabläufe, zwischenmenschliche Dynamiken, Arten des Mitteilens, Umgang mit Geben und Empfangen von Feedback (Rückmeldung), Wahrnehmen von Selbst- und Fremdbild, Lesen und Interpretieren von Körpersignalen, Analysieren von Gesprächsverhalten u.a.

Hier unterstützen: Kommunikationstrainings, Gesprächspsychotherapie, Gewaltfreie Kommunikation, NLP, TZI, u.a.

Prozessarbeit & Prozessbegleitung

Die durch Aquatische Körperarbeit ausgelösten Prozesse (emotional, körperlich, geistig), erfordern ein Grundverständnis innerpsychischer und feinstofflicher Vorgänge, damit diese erkannt, begleitet und integriert werden können. Weiterhin ist das Erkennen und Entwickeln der eigenen Kompetenz und Grenzen ein wichtiges Lernfeld.

Hier unterstützen: Körperpsychotherapie, Gestalttherapie, Psychotherapie, Innere Kind Arbeit, Transaktionsanalyse, Quadrinty-Process, Integrative Aquatische Therapie, IAT& Schmanische Aufstellarbeit, Mit dem Herzen sehen-zum Umgang mit Gefühlen, Wasser & Klang, Damit sich Trauer wandeln kann, Focusing u.a.